Jakobsweg pilgern

Was kann man heute noch tun um sich wirklich frei zu fühlen? Wie soll einem die Selbstfindung in solch schnellen Zeiten noch gelingen? Wieso sitze ich hinter diesem Schreibtisch fest? Alles Fragen die bei vielen dazu führen dass sie auf dem Jakobsweg pilgern. Dies ist der Weg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela in Spanien.
Herr Kerkeling hat uns ja gezeigt wie es geht. Er ging den Weg vor einigen Jahren und schrieb darüber. Immer öfter machen sich die Menschen auf den Pilgerweg. Es geht vor allem darum dass man etwas für sich selbst tut. Hundert Kilometer sind ja auch kein Nachmittagsspaziergang. Aber diese sind die Mindestanforderung um wirklich als wahrer Pilger zu gelten. Wie oft frisst uns der eintönige Alltag einfach auf? Jene die sich dieser Aufgabe stellen und den entziehen sich solcher eingefahrenen Bahnen. Viele nehmen eine solche Möglichkeit nur einmal im Leben wahr. Man muss sich natürlich auch bezüglich der Organisation einige Gedanken machen. Man muss sich leider Gottes bei der Arbeit abmelden und so einiges planen. Auch um die Hinreise muss man sich kümmern. Man muss sich eine vernünftige Ausrüstung zu legen. Und natürlich das passende Schuhwerk. Auch der Rucksack muss mit Bedacht gewählt werden. Wer Pilgern möchte sollte gut vorbereitet sein.
Auf jeden Fall macht man eine unvergessliche Reise. Denn man kann den eher weniger mit einem stinknormalen Mallorcaurlaub vergleichen. Hier geht es nicht darum wer den schönsten Sonnenhut hat. Im Zentrum steht eine mehr oder weniger spirituelle Reise ins eigene Innere. Haben wir alles hinter uns gebracht können wir unseren Erfolg genießen. Außerdem kann man noch seinen Enkeln von den Tagen erzählen an denen man Pilgern war. Eben ein Erlebnis das man so schnell nicht vergisst und an das man sich zurück erinnern kann wenn mal wieder alles drunter und drüber geht. Leider ist dies viel zu oft der unglückliche Fall. Vielleicht trifft man sich ja irgendwann mal beim Pilgern in Spanien.

Geschrieben von (fosforito) Tags:

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