Ölbrennwertkessel in der Heizung
Klimawandel und steigende Brennstoffkosten zwingen Bauherren und Anlagenbetreiber dazu für ihre Heizung moderne und energieeffiziente Heizungstechniken zu installieren. Dabei gehört die Erzeugung der Wärmeenergie für unsere Gebäudeheizung zu einem der Hauptverursacher von Schadstoffen und Emissionen die unsere Umwelt belasten.
Vor allem für Betreiber von älteren Öl Heizungen bestand dabei bis vor wenigen Jahren noch das Problem, dass die Brennwerttechnologie bei Ölbrennwertkesseln nicht ausgereift war und so nur der Griff zu einem Niedertemperaturkessel möglich war oder bei einem defekten Kessel auf den fossilen Brennstoff Gas umgestiegen werden musste. Wer sich völlig trennen wollte von Gas und Öl, baute direkt einen Pelletkessel ein und konnte so auch den ständigen Preissteigerungen für die Primärenergieträger entgehen. Sicher bietet die Pelletheizung einige Vorteile, so arbeitet sie ausschließlich mit Biomasse, eben dem heimischen Brennstoff Holz.
Für den Einbau einer Pelletheizung gibt es Fördergelder vom Staat. Auch wenn die Technik heut ausgereift ist und der Wartungsaufwand ähnlich der einer Ölheizung, ist sie immer noch deutlich komplexer, als bei Heizungsanlagen die über die Primärenergieträger Öl oder Gas die Wärme für Raumheizung und Warmwasserbereitung erzeugen.
Die Hersteller von Ölheizungskesseln haben die Problematik erkannt und in den letzten Jahren ihre Forschungen im Bereich der Öl Brennwerttechnologie verstärkt. So können heute auch ältere Ölkessel die noch im Niedertemperatur oder Hochtemperatur Bereich arbeiten ohne Probleme gegen neue Heizkessel mit Brennwerttechnologie ausgetauscht werden. Vor allem auch die hochgesteckten Ziele der Regierung zur Senkung des Kohlendioxid Ausstoßes in Verbindung mit den entsprechenden gesetzlichen Vorgaben, machen dies auch zwingend erforderlich.
Ölbrennwertkessel bieten somit einen vergleichbaren, energieeffizienten Betrieb wie die Gasbrennwerttechnologie und sparen so unnötige Kosten für den Betreiber der Anlage und schon die Umwelt. Dabei haben die Brennstoff Produzenten schon angekündigt im Jahre 2009 mit Bioöl auf dem Markt zu kommen, dass auch in Ölbrennwertanlagen eingesetzt werden kann. Hierdurch bietet sich für die Ölheizung ein weiteres Plus durch die Verwendungen von regenerativen Energien.
In Zukunft werden bei Neuanlagen und größeren Sanierungen nach der EnEV 2009 nur noch Heizungsanlagen genehmigt die zumindest zu einem gewissen Teil, ihre Wärmeenergie über erneuerbare Energien erzeugen. Ob die Beimischung von Bioöl hier ausreichend ist wird die Zukunft zeigen. In jedem Fall sollte aber über eine Kombination mit einer Solaranlage nachgedacht werden. Dabei sollte die Solaranlage zumindest die Warmwasserbereitung mit Wärme versorgen, sinnvoller ist hier natürlich eine zusätzliche Heizungsunterstützung durch die Solaranlage. Die Verbindung der beiden Wärmeerzeugungssysteme erfolgt über einen Pufferspeicher. Der Ölbrennwertkessel und die Solaranlage laden den Pufferspeicher und die jeweiligen Heizkreise und die Warmwasserbereitung entnehmen die Wärme bei Bedarf
Geschrieben von (bangolo) Tags:brennwertkessel, heizung, pelletheizung, solaranlage, sonnenenergie












Gut zu wissen…
Denn ich beschäftige mich auch schon seit längerem mit dieser Thematik und ich finde, man kann sich nicht genügend informieren.