Der Webdesigner
Das Webdesign wird auch Webgestaltung genannt und umfasst den Aufbau von Webseiten für das World Wide Web, die Führung der Nutzer der Webseiten und das so genannte Interface-Design. Dabei geht es darum, dass strukturierte Texte, die in XHTML oder HTML Format geschrieben sind, mit ergänzenden Grafiken mithilfe von CSS zu formatieren.
Die Aufgabe eines Webdesigners besteht darin, solche Webseiten zu erstellen und zu pflegen. Seine Verantwortung liegt in der Gestaltung der Seiten, im Seitenaufbau und in der Nutzerführung. Dabei muss das Design der Firma sowie das Interface Design beachtet werden. Das bedeutet, der Webdesigner steht vor der spannenden Aufgabe, die speziellen Wünsche seines Kunden mit den Wünschen der Gäste der Internetseite im Rahmen der technischen Möglichkeiten in Einklang zu bringen. Das ist oft eine große Herausforderung. Nicht jeder Kunde, der den Auftrag zur Erstellung einer Webseite erteilt, kennt sich mit den Gepflogenheiten der Kunden, die die Seiten dann besuchen aus.
Webdesigner arbeiten freiberuflich oder in größeren Internetagenturen. Internetagenturen nutzen die Arbeit der Webdesigner meist nur für das Layout und das Design der Webseiten, Programmierungsaufgaben werden dann wieder den IT-Spezialisten übertragen. Freiberuflich arbeitende Webdesigner empfehlen sich bei ihren Auftraggebern durch entsprechende Referenzen.
Webdesigner ist kein Ausbildungsberuf. Meistens sind die Webdesigner in Grafik, Mediengestaltung oder als Informatiker ausgebildet und haben sich dann auf Webdesign spezialisiert. Viele Webdesigner erwerben das notwendige Wissen autoditaktisch. Auf jeden Fall muss ein Webdesigner über Kreativität verfügen und ein gewisses Talent in Gestaltung haben, er sollte kommunikativ sein und strukturiert arbeiten können.
Für die Berufsbezeichnung Webdesigner gibt es in Deutschland keine rechtlichen Grundlagen, jeder der schon einmal eine Homepage erstellt hat, könnte sich theoretisch Webdesigner nennen. Es gibt allerdings eine spezielle berufliche Weiterbildung für Webdesigner, die nach den Regeln der IHK oder der zuständigen Handwerkskammern durchgeführt werden. Vollzeitweiterbildungen dauern zwischen ein und acht Monaten. Meist müssen diese selbst finanziert werden.
Geschrieben von Thomas Ewert (Thomass) Tags:aufgabe, design, sinn, tätigkeit, web, webdesign, webdesigner, webseite, webseiten











