Häufige Krankheiten bei Kois

Ein Koi ist ein sehr schöner Fisch, der allerdings anfällig gegen Krankheiten ist. Sehr häufig kommt bei dieser Fischart die Schuppenstäube vor, die sich durch abstehenden Schuppen äußert. Der Fisch sieht dann wie ein ausgetrockneter Fichtenzapfen aus, der Köper ist sehr angeschwollen und die Augen treten sehr stark hervor. Stellt man als Halter fest, dass die einzelnen Schuppen blutunterlaufen sind, kann eine infektiöse Bakterieninfektion der Haut vorliegen. Man erkennt die auch daran, dass die Fische sehr träge umherschwimmen und schwer atmen. In der Regel sterben sie ein bis zwei Tage, nachdem sie immer wieder vergeblich versuchen, aus der Rückenlage in die normale Schwimmlage zurück zu gelangen. Eine Schuppenstäube hat die unterschiedlichsten Ursachen, denn eine Darmerkrankungen durch eine falsche Ernährung kann ebenso verantwortlich sein, wie eine Folgeerscheinung von Frühjahrsviremie, Tuberkulose oder Ichthyophonus. Eine weitere häufige Krankheit der Kois ist die Erythrodermatitis, die immer dann auftritt, wenn die Haltungsbedingungen sehr schlecht sind. Diese Krankheit kann man zwar eindämmen, aber sie tritt meist bei der nächsten Schwächung der Fische wieder auf. Da die Krankheit bakteriell bedingt ist, treten glattrandige und tiefrote Geschwülste auf, die über einen weißen Rand verfügen. Erkennen kann man Geschwülste und Löcher ganz deutlich auf dem Köper des Koi. Entgegentreten kann man dieser Krankheit mit der Verfütterung von Antibiotika. Oftmals tritt bei einem Koi auch die Gasblasenkrankheit auf, zu der es bei Zugabe von frischen und unter Druck stehendem Leitungswasser kommen kann. Auch eine zu starke Sonneneinstrahlung kann die Ursache sein. Die Kois sollten man schnellstens in normales Wasser umsiedeln.

Geschrieben von (MaxTrix-js)

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