Wasserverbrauch bei Waschmaschinen
In Zeiten steigender Nebenkosten ist besonders der anfallende Wasserverbrauch bei Waschmaschinen zum wichtigsten Kaufkriterium avanciert. Moderne Geräte benötigen so pro Waschgang im Schnitt etwa 40 Liter Wasser, was eine enorme Verbesserung zu älteren Geräten darstellt, welche in den 90er Jahren noch bis zu 70 Liter Wasser pro Wäsche verbrauchten. Grundsätzlich macht vor Allem der Wasserverbrauch, welcher in direkten Zusammenhang mit den ansteigenden Wasserkosten steht, den Waschvorgang teuer, weswegen diese Produkteigenschaft noch vor dem Stromverbrauch beim Kauf angesetzt werden sollte. Die Trommel sollte zudem bei jedem Waschvorgang optimal ausgelastet werden um den Verbrauch zu optimieren und auch ein optimales Ergebnis in der Reinigung und Langlebigkeit der Wäsche zu erzielen. Wäschestücke werden so immer nach Farben und Geweben sortiert und sollten nach Möglichkeit so lange gesammelt werden, bis die optimale Befüllung für die Maschine erreicht ist. Wenn so beispielsweise zwei Wäscheteile in einer Farbe dringend benötigt werden, ist es unwirtschaftlich, hierfür einen separaten Waschvorgang anzusetzen, die Farben sollten aber auch nicht mit anderen Wäschefarben kombiniert werden um Verfärbungen zu vermeiden. An dieser Stelle empfiehlt sich in der Regel eine kurze Handwäsche mit anschließendem Schleudervorgang in der Maschine – wenn es sich denn nicht gerade um Schmutzwäsche handelt, die immer einer maschinellen Reinigung bedarf. Auch die Spülkraft der Waschmaschine sollte zudem aber ausgetestet werden, denn hier können leicht Waschmittelrückstände zurück bleiben. Empfindliche und hochwertige Textilien füllt man so immer nur halbvoll in die Trommel der Waschmaschine, was aus Gründen des Wassersparens zwar unwirtschaftlich ist, aber besondere Wäschestücke erhalten so länger ihre Farbe und Artikelqualität.
Geschrieben von Torsten Maue (tmaue)












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