Geheimtipp: Strände in Cilento und Griechische Ruinen in Basilicata

Cilento und Basilicata – zwei Regionen auf der Landkarte Italiens, die immer noch unter den Deutschen als Geheimtipp gelten. Kein Wunder also, dass sich die Region Basilicata und der Cilento „ihr Brot“ sozusagen anders verdienen müssen. Während es in Cilento wenigstens ein bisschen Tourismus gibt – so zum Beispiel in den Badeorten Palinuro, Marina di Camerota und Ascea, aber auch in Pisciotta, ist die Region Basilicata nur sehr wenig touristisch erschlossen. Basilicata verfügt zwar über eine Reihe von Baudenkmälern aus der Zeit der Alten Griechen, wie zum Beispiel die Melfi Burg, oder aber Metaponto, ist jedoch vorwiegend von der Landwirtschaft geprägt. Rund 20 Prozent der Bevölkerung der Region – überdurchschnittlich viel, denn in ganz Italien sind es nur rund 8 Prozent – arbeiten in der Landwirtschaft. Es ist daher auch kein Wunder, dass diese Region als die ärmste Italiens gilt, obwohl sich hier auch kleine und mittlere Unternehmen angesiedelt haben, wie auch ein Fiat-Werk in Melfi. Bekannt ist die Region jedoch durch den Anbau von Wein am Fuße des Monte Vulture, der bekannt ist für seine granatrote Farbe und seinen trockenen Geschmack. Aber auch das Cilento hat einige Kulinarisches zu bieten. Hier im Cilento grasen nämlich die Wasserbüffel, aus deren Milch eine bekannte Mozarellasorte hergestellt wird in einer der zahlreichen Käsereien. Wenn man sich im Cilento Ferienhäuser mietet, ist es so, dass man in der Regel immer wieder kommt, denn zu markant ist die Erinnerung an die wunderschöne Landschaft. – Das Cilento ist dabei seit 1991 Nationalpark und auch UNESCO Weltnaturerbe – der zweitgrößte von Italien im Übrigen.

Geschrieben von (stma) Der Beitrag hat keine Tags.

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