Liebeskummer in Kunst und Wirklichkeit

“Liebeskummer ist ein stärkeres Gefühl als die Liebe selbst”, behauptet ein pessimistischer Roger Willemsen. Doch zum Glück tröstet uns ein milder Theodor Fontane: “Mit den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit davon.”

Ohne verschmähte Liebe und Liebeskummer gäbe es kaum Bücher und kaum Filme. Der Liebeskummer ist so alt wie die Menschheit selbst, und das Motiv des Liebeskummers gehört zu den ältesten in der Kunst: Im altgriechischen Mythos etwa verliebt sich Phaidra, die Frau des Theseus, von Aphrodite verzaubert, in ihren Stiefsohn Hippolytos. Von diesem zurückgewiesen, nimmt sie sich das Leben, nicht ohne jedoch zuvor auf einem Täfelchen eine falsche Beschuldigung zu hinterlassen, dass Hippolytus ihr nachgestellt habe. Theseus, der zurückkehrt und seine Frau tot vorfindet, verflucht Hippolytos. Auf der Flucht mit seinem Pferdewagen stürzt Hippolytus und wird zu Tode geschleift. Ähnlich berichtet das Alte Testament (1. Mose 39) von Potiphar, einem hohen Beamten des Pharaos. Dieser erwirbt Josef, der von seinen Brüdern aus Neid über die Vatergunst als Sklave verkauft wird. Potiphars Frau sucht sich Josef sexuell zu nähern, doch Josef lehnt ab mit der Begründung, er würde damit sowohl Gott als auch seinem Herrn Potiphar Unrecht tun. Wütend wegen der Ablehnung beschuldigt Potiphars Frau Hippolytus der versuchten Vergewaltigung, woraufhin Josef im Gefängnis landet. Und jeder kennt den großen Liebeskummer des Königssohnes im ersten Band der Kinder- und Hausmärchen (1812) der Gebrüder Grimm: Als der Prinz, der sich so sehr in Rapunzel verliebt hatte, den von der bösen Fee abgeschnittenen Zopf Rapunzels findet, erkennt er, dass Rapunzel für ihn verloren ist:

“Da wurde der Königssohn ganz verzweifelnd, und stürzte sich gleich den Thurm hinab, das Leben brachte er davon, aber die beiden Augen hatte er sich ausgefallen, traurig irrte er im Wald herum, aß nichts als Gras und Wurzeln, und that nichts als weinen.”

Was als treibendes Motiv für die Kunst unentbehrlich ist, möchte man im eigenen Lieben bei der Partnersuche doch am liebsten vermeiden. Liebeskummer lähmt und zerstört. Allzu oft gehen Partnerschaften in die Brüche, weil die Partner über unterschiedliche Lebensziele und -vorstellungen verfügen. Dies bei der auszuschließen, ist der große Vorteil eines rechnergestützten Matching-Systems einer seriösen Partnervermittlung. Das von ElitePartner.de wurde sogar mit dem TÜV-Zertifikat für Sicherheit, Qualität und Transparenz ausgezeichnet. Mit dem wirklich passenden Partner lässt sich Liebeskummer natürlich nicht ausschließen, macht diesen aber doch viel unwahrscheinlicher.

Geschrieben von Tamara Weigel (TamaraEP) Tags:, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

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