Festsitzender Zahnersatz vs. herausnehmbarer Zahnersatz
Eine Zahnlücke gehört nicht unbedingt zu dem Sinnbild, was wir Menschen als ästhetisch empfinden. Aus diesem Grund ist es nicht nur aus gesundheitlichen Gründen besonders wichtig, eine vorhandene Zahnlücke schnellstmöglich zu schließen. Hierfür können verschiedene Methoden angewendet werden.
Eine Methode ist der festsitzende Zahnersatz in Form einer Brücke. Voraussetzung für den Einsatz einer Brücke ist, dass die an die Zahnlücke angrenzenden Zähne fest und stabil im Knochen verankert sind. Diese angrenzenden Zähne werden vom Zahnarzt abgeschliffen, sodass sie die Überkronung der Brücke aufnehmen können. Grundsätzlich kann eine Zahnlücke von drei Zähnen mit einer Brücke geschlossen werden. Alles was darüber hinaus geht, sollte mit alternativem Zahnersatz behandelt werden, da sonst die Belastung für die Pfeilerzähne der Brücke zu stark wäre.
Für die Behandlung mit einer Brücke sprechen vor allem der ästhetische Aspekt und der Tragekomfort. Denn die Brücke muss nicht herausgenommen werden und somit können auch keine unangenehmen Druckstellen entstehen. Auch der Kostenfaktor spielt eine wichtige Rolle. Denn die Brücke gehört zum Repertoire des üblichen Zahnersatzes und wird somit von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst.
Sind jedoch nicht mehr genügend natürliche Zähne vorhanden, ist es nötig, dass eine Prothese eingesetzt wird. Die Prothese ist ein herausnehmbarer Zahnersatz in Form einer Voll- bzw. Klammerprothese. Mittels der Klammerprothese können größere Lücken im Gebiss geschlossen werden. Die Vollprothese kommt zum Einsatz, wenn kaum noch natürliche Zähne vorhanden sind.
Auch die Prothese gehört zu den Standardmethoden der Zahnmedizin. Somit wird auch hier ein Festzuschuss von der gesetzlichen Krankenkasse gezahlt. Nachteilig ist jedoch der Tragekomfort zu bewerten. Die Verwendung einer Prothese als Zahnersatz ist in der Regel für den Patienten sehr aufwendig und belastend.













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