Beiträge und Deckungssummen

Die private Haftpflichtversicherung ist auf der einen Seite sehr hilfreich und - laut gesetzlicher Vorgaben - ein absolutes Muss. Zum Glück, denn ohne diese Pflichtversicherung hätte sich aller Wahrscheinlichkeit nach schon so manch’ unachtsamer Zeitgenosse an den Rand des finanziellen Abgrundes begeben. Was jedoch den Bereich der Tierhaltung anbetrifft, sieht in diesem Zusammenhang das Ganze für den Eigentümer eines Tieres schon ein wenig anders aus. Von Vögeln, Bienen, Mäusen oder dem kleinen Goldfisch im Glasbassin ist nun natürlich keineswegs die Rede, sondern es geht hier vielmehr um das so genannte „liebste Haustier der Deutschen“: der Hund. Gleichermaßen wichtig sind im Hinblick auf eine entsprechende Versicherung selbstverständlich auch die Pferde, die bei einem eventuellen Schadensfall in der Regel genauso wenig in der „normalen“ Privathaftpflichtversicherung „untergebracht“ werden können.

Noch vor wenigen Jahren verhielt es sich so, dass die Beiträge für eine Hundehaftpflicht, bzw. für eine Pferdehaftpflicht mit immens hohen Kosten zu Buche schlugen. Dieses hat sich glücklicherweise in den letzten Jahren entscheidend geändert, so dass sich die Beiträge in der Tat „im normalen Rahmen“ bewegen. Wer sich beispielsweise im world wide web einmal genau informiert, wird sogleich feststellen, dass eine Hundehaftpflichtversicherung bereits ab etwa fünf Euro pro Monat erhältlich ist, bei Pferden betragen diese Kosten etwa einhundert Euro und mehr. Jedoch hängt deren letztendliche Höhe aber zum einen von der jeweiligen Rasse des Tieres ab und darüber hinaus auch davon, welche Deckungssumme in Anspruch genommen werden soll. Diese sollte bei Hunden die Summe von drei Millionen Euro nicht unterschreiten, bei Pferden werden fünf Millionen als angemessen bewertet.

Geschrieben von Tenzile Akyol (Tenzile) Der Beitrag hat keine Tags.

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