Stierkampf – Moderne Gladiatorenkämpfe in Spanien
Andere Länder andere Sitten – dessen sollte man sich immer bewusst sein, wenn man in die Kultur eines anderen Landes einsteigt und die dortigen Traditionen und Bräuche kennen lernt. Einen ganz besonderen Brauch, der auch weltweit einzigartig und dementsprechend berühmt berüchtigt ist, ist der spanische Stierkampf, der seit jeher in einer großen Arena, der so genannten Plaza de Toros stattfindet und Besucher aus aller Welt wie auch die Spanier anlockt. Bei dem Kampf tritt ein Mensch, der so genannte Matador de Toros – zu Deutsch Stiertöter – mit 2 verschiedenfarbigen Tüchern und einem Degen gegen einen Stier an.
Die Stiere werden in der Regel eigens für den Kampf in der Arena gezüchtet und machen einen nicht unbedeutenden Anteil in der spanischen Landwirtschaft aus. Die Betriebe verlangen teilweise bis zu 150.000 Euro für 6 ihrer Stiere, die im Verlaufe einer Corrida gegen die Menschen antreten. Der Matador tritt hierbei nicht alleine gegen den Stier an, sondern in der Regel mit diversen weiteren Helfern, den Picalladores zum Beispiel, deren Aufgabe es ist, den Stier im Nacken zu verletzen sowie den Bandilleros, die mit Widerhaken besetzte Speere auf die Stiere werfen. Ein zugegeben äußerst martialisches Spektakel, welches vor allem Tierfreunden wohl kaum gefallen dürfte. Man hat dennoch die Möglichkeit, abseits der Arenen ein komfortables Ferienhaus in Spanien zu mieten und die schöneren Seiten des Landes zu genießen. Das komplette Gegenteil eines Stierkampfes findet man als Tourist ebenso in Spanien, nämlich beim alljährlichen spanischen Stierlauf, bei dem die gehörnten Tiere eindeutig im Vorteil sind. So brutal der Stierkampf also auch sein mag, man kann den Spaniern anlasten, dass sie den Stieren keine Gelegenheit geben, sich zu revanchieren.
Geschrieben von Andreas Mettler (findur) Tags:Ferienhaus, Ferienhäuser, ferienwohnung
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