Zwischen Drinnen und Draußen

Wenn man an einem schönen, warmen Tag durch eine Straße geht, sieht man überall geöffnete Fenster. Ein geöffnetes Fenster ist fast wie ein kleiner Balkon, und viele können stundenlang vor der Fensterbank sitzen, um herauszuschauen. In Dörfern kann man beobachten, dass komplette Unterhaltungen von einem Fenster zum anderen geführt werden, vielfach sogar über die Straße hinweg. Abends, wenn es dunkel wird und man die Abendkühle ausschließen und in den Räumen auch vor neugierigen Blicken geschützt sein möchte, lässt man den Rolladen hinunter, zieht die Vorhänge vor oder schließt die Schlagläden.

Sichtschutz ist ein wesentlicher Bestandteil der Privatsphäre. Auch in Wohnungen, in die aufgrund ihrer Lage niemand so leicht hineinsehen kann, fühlen viele sich ungeschützt, wenn das Fenster nackt ist. Im Frühjahr und Sommer, wenn es nur um den Sichtschutz und weniger um die Wärmedämmung geht, helfen Innenjalousien, Gardinen und Vorhänge, um ein behagliches Wohngefühl zu erzeugen. Das Wort kommt vom französischen Wort für Eifersucht, es ist also der Schutz vor Blicken darin schon enthalten. Jalousien gibt es in vielen Ausführungen, wobei die mit Zugschnur und Aufwickler eine der bekanntesten ist. Manche haben auch eine Kurbel oder einen elektrischen Antrieb. In öffentlichen Gebäuden wie Kindergärten, Banken oder Geschäften findet man oft die Variante mit Motor und passender Fernbedienung. Moderne Jalousien haben eine so genannte Pendelsicherung, die gewährleistet, dass die Jalousie unten nicht absteht, wenn das Fenster gekippt ist. Wer einen Sicht- oder Sonnenschutz für ein schräges Dachfenster montieren will, braucht eine stabile Führung an den Seiten. Bei Doppelglasfenstern kann man auch Modelle nutzen, die zwischen den Scheiben angebracht werden.

Geschrieben von Andreas Mettler (findur) Tags:


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