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Arabica Kaffee, die Königin unter den Kaffeesorten

Arabica Kaffeebohnen werden in Afrika, Teilen von Asien sowie in Lateinamerika angebaut. Der Coffea Arabica ist die älteste Kaffeesorte. Schon im 15.Jahrhundert wurde im Jemen Arabica Kaffee gepflanzt. Heute ist der Arabica der mit Abstand beliebteste, hat diese Sorte doch einen Marktanteil von über 60%. Ein Kaffeebaum braucht ungefähr sieben Jahre um seine volle Größe zu erreichen. Die Früchte des Kaffeebaumes heißen Kaffeekirschen und deren Samen sind die uns bekannten Bohnen. Die Kirschen müssen zur richtigen Zeit geerntet werden, um auch von ansprechender Qualität zu sein.

Wie allgemein bekannt ist, enthält Kaffee Koffein, aber Der Arabica Kaffee hat einen weit niedereren Koffeingehalt als andere Kaffeesorten wie zum Beispiel der Robusta.

Wo wächst der Arabica Kaffee am besten? Der Kaffeestrauch reagiert sensibel auf Witterungsschwankungen, zu viel Hitze oder Regen. Aus diesem Grund wird er bevorzugt in Höhenlagen auf 800-2000m angebaut. Dort herrschen stabile Temperaturen, dafür sind die Anbauflächen oft schlecht zugänglich, was die Produktionskosten natürlich erhöht.

Jetzt wo wir wissen wie und wo die Arabica-Pflanze wächst, schauen wir wie sie denn verarbeitet wird. Es gibt zwei Arten der Aufbereitung von Kaffeekirschen, die nasse und die trockene.

Die nasse Aufbereitung:

Voraussetzung ist das Vorhandensein einer Wassermenge von 130 bis 150 Liter pro einem Kilo marktfertigen Rohkaffee. Die reifen Früchte werden gesäubert und in Wassertanks vorsortiert. Danach werden die Kaffeekirschen im so genannten Pulper vom Fruchtfleisch befreit. Übrig bleiben dann noch eine Schleimschicht und eine Pergamenthülle, die anschließend in einem Fermentationsbehälter, mit der Hilfe eines Gärungsprozesses, gelöst und abwaschbar gemacht werden. Die Gärung muss man nicht künstlich erzeugen, sondern er entsteht durch im Kaffee enthaltene Enzyme von allein. Nach 12-36 Stunden ist die Fermentation abgeschlossen und die Arabica Kaffeebohnen werden 10-15 Tage getrocknet.

Die trockene Aufbereitung:

Bei der trockenen Aufbereitung geht es darum, die Kaffeekirschen so lange unter freiem Himmel in der Sonne zu trocknen, bis sich die in ihnen enthaltenen Bohnen ohne Rückstände herauslösen lassen. Diese Methode funktioniert  nur dort, wo das Klima trocken und warm ist, dafür erspart man sich eine Menge Wasser. Dazu werden die Früchte auf flachen Böden oder Terrassen ausgebreitet. Permanent müssen sie mit großen Rechen gewendet werden, weil sie sonst faulen. Diese Prozedur kann je nach den klimatischen Bedingungen Wochen dauern. Ist die Trocknung abgeschlossen, kommen die Schälmaschinen zum Einsatz und trennen die Bohnen von ihrer Hülle.

Arabica Kaffee kann eine Vielzahl unterschiedlicher Aromen produzieren. Sehr viel hängt davon von der Herkunft der Kaffeebohnen ab. Der Kaffee enthält, je nach Herkunft, Nuancen von Schokolade, Gewürzen oder Karamell.

Geschrieben von (coretto1998) Tags:, ,


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