Trendwende im Dschungel der Dessous

Seitdem die Dessous im Wandel der Zeit inbegriffen sind, erleben wir eine gänzlich neue Inszenierung der modischen, kleinen Stoffstücke.

Waren in den 90er Jahren die hauchdünnen Verführer noch mit dem sogenannten Schmuddelimage belastet, so erlebten wir in der neuen Zeit das neue Gesicht von BH, Slip und Co. Verführerische Dessous wie wir sie aus der alten Zeit kennen, wurden versteckt gehalten, im Geheimen gekauft und nur zu wenig Anlässen aus den Schubladen geholt. Seitdem verführerische Dessous en Vogue sind, bekommt man sie fast überall und in mannigfacher Ausführung.

Ebenso gab es eine Trendwende im dem, was verführerische Dessous ausmacht. Waren verführerische Dessous früher noch hauptsächlich schwarz oder rot, entsprechend dem erotischen Flair dieser zwei Farben um der damit assoziierten Hitze, so finden wir heute sehr viele bunte und helle Farben, die für die Trägerin, und auch den Träger, vor allem die Leichtigkeit betonen.

Es besteht zwar immer noch der Bedarf an schwarzen und roten Dessous, und der klassischen Erotik dieser Farbwahl, aber es gibt ja noch eine weitere Trendwende: Verführerische Dessous sind nicht nur dazu geboren worden um die Käuferschaft für das andere Geschlecht, bzw. den Partner interessant zu machen, sondern auch um das eigene Selbstwertgefühl anzuheben. Der neue Lifestyle der verführerischen Dessous brachte eine Enttabuisierung der kleinen Schmuckstücke mit sich.

Entsinnt man sich an den Hype des Wonderbra in den späten 90ern oder das Aufkommen des String-Tangas, so kann man eindeutig sehen, dass verführerische Dessous absolut alltagstauglich sind und mittlerweile sowieso kaum noch wegzudenken sind. Der 3erPack Damenslips vom Grabbeltisch hat ausgedient.

Geschrieben von Ansgar Offermanns (ArtikelJournal) Tags:, ,


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