Das „Simsen“ - Eine neue Sprachkultur
Entwickelt wurde die SMS, der Short Message Service ursprünglich für den GSM Mobilfunk. Am 3. Dezember 1992 wurde erstmal eine derartige Kurznachricht von einem PC aus an ein Mobilfunktelefon gesendet. – Heute ist das „Simsen“, oder „es-em-es-sen“ Kult. Es gehört inzwischen in Deutschland dazu, dass jemand zum Handy greift und ein Kurznachricht von mögliche 160 Zeichen eintippt, oder aber auf eine derartige Mitteilung antwortet.
Aufgrund der Begrenzung der Nachricht auf 160 Zeichen hat sich eine neue Sprachkultur von Abkürzungen entwickelt. Jeder, der ein Handy mit SMS-Funktion hat, sollte sich mit diesen Abkürzungen auskennen. Am Anfang fällt es einem in der Regel noch sehr schwer, diese Abkürzungen „zu übersetzen“, aber irgendwann hat man den Dreh raus. Es ist dabei so, dass diese abgekürzte Sprache inzwischen auch schon in den normalen Sprachgebrauch zum Teil übergegangen ist.
Neben den „normalen“ SMS Sprüchen gibt es auch englische Sprüche. Wobei es auch Foren gibt, die sich zur Aufgabe gemacht haben englische Sprüche zu übersetzen. Insbesondere kommen diese zur Anwendung wenn es sich um Liebessprüche handelt, wenn man zum Beispiel im Urlaub eine nette Bekanntschaft mit einem Mann, oder einer Frau gemacht hat, die der deutschen Sprache nicht so mächtig ist und umgekehrt man deren Muttersprache ebenfalls nicht so beherrscht.
Die SMS Sprüche kann man in diesen Foren eintragen und auch lesen – kostenlos.
In einer Rubrik kann man einem neu eingetragenen Spruch eine deutsche Übersetzung hinzufügen, dann weiß der Eintragende endlich, was ihm der Herzallerliebste geschrieben hat.
Werbung, sowie Pornografie und rassistische Inhalte sind in diesen Foren jedoch verpönt.













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