Run auf Tagesgeldkonten

Der kapitale Brösencrash, der die Weltbörsen gerade erschüttert, ist ein wunderbarer Beleg dafür, dass die Anleger gerne Risiken eingehen, um eine ordentliche Verzinsung ihrer Ersparnisse zu erreichen. Wenn man allerdings ein Risiko in dieser Größenordnung als Grundlage nimmt, würden die meisten Anleger sicher keine Aktien kaufen. Die interessante Frage ist also, wie viel müssen erreicht werden, damit ein Anlager mit seiner zufrieden ist. Und wie viel weniger sind akzeptabel, wenn im Gegenzug die Sicherheit der simmt (wie etwa beim Tagesgeld)?

: sicher und durchaus lukrativ

Während an der Börse mit halbwegs sicheren Aktien (die aber auch bei einem Börsencrash, wie man gerade gut erleben kann, ordentlich an Wert verlieren) durchaus in einen Bereich von 7-10% p.a. kommt, sind die beim eher bescheiden. Bei einem guten Tagesgeldkonto kommt man aktuell auf etwa 4-5% p.a., hat aber den Vorteil, dass die absolut sicher ist (in der Regel haben die Anbieter für die Einlagen beim eine 100%ige Einlagensicherung). Die sind also auf dem Niveau der Festgeldzinsen, kommen aber nicht an das Renditepotential der Aktien und Aktienfonds heran. Da der aktuelle Börsencrash aber viele Anleger verunsichert hat, nimmt nun ein regelrechter Ansturm auf die guten seinen Lauf: vor dem Hintergrund zu erwartender Zinssenkungen durch die US-Notenbank und die EZB, dürften die aufs in der nächsten Zukunft eher sinken denn steigen, so dass insbesondere die , die eine Zinsgarantie für die nächsten Monate beinhalten, sehr stark nachgefragt werden.

Fazit: wer mit der etwas niedrigeren beim leben kann, sollte sich dennoch eines der Angebote heraussuchen, die mit einer Festschreibung der für die nächsten 6-9 Monate aufwarten können. Anderenfalls verschenkt man mehr Renditepotential als nötig.

Geschrieben von André Bonin (girokonto) Tags:, , , , ,

0 Kommentare zu “Run auf Tagesgeldkonten”


  1. Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar