Pfefferspray bei der Polizei

Das Pfefferspray bei Einsätzen der Polizei verwendet wird ist inzwischen gar nicht mehr so unüblich und auch durchaus eine wichtige Hilfe, denn durch dieses Mittel ist die Polizei in der Lage Auseinandersetzungen zu beenden und Verdächtige zu fassen, ohne sie dazu ernsthaft verletzen zu müssen. Die Wirkung von Pfefferspray ist nicht von Dauer und kann durch Hilfsmittel auch schneller wieder aufgehoben werden, was man natürlich bei anderen Mitteln wie einem Schlagstock nicht sagen kann, denn ein solcher würde massive Verletzungen mit sich bringen.

Wie zivile Personen auch darf die Polizei aber ihr Pfefferspray natürlich nur dann einsetzen, wenn es wirklich nötig ist, ein grundloser Einsatz ist auf keinen Fall gestattet. Allerdings sind die Regelungen für die Polizei nicht ganz so eng wie für zivile Personen. Diesen darf Pfefferspray zwar frei verkauft werden, sogar über das Internet und per Versand, allerdings nur dann, wenn es auch als Mittel zur Hundeabwehr gekennzeichnet ist. Nur zu diesem Zweck darf man Pfefferspray auch eigentlich kaufen, wobei eine Anwendung gegen andere Menschen in nur in Notwehrsituationen unter Umständen erlaubt ist.

Die Polizei hingegen muss nicht warten, bis eine Situation massiv bedrohlich wird oder sie selbst zur Notwehr greifen muss, sie hat andere Regelungen, an die es sich zu halten gilt, wenn es zum Beispiel zu Demonstrationen oder Schlägereien kommt. Hier ist Pfefferspray bedingt eine sehr gute Möglichkeit um etwas Ruhe in das Ganze zu bringen und Streitende zu trennen, allerdings nur, wenn es sich um keine großen Menschenmassen handelt, bei solchen werden nach wie vor eher Wasserwerfer eingesetzt, während Pfefferspray eher bei kleinen Gruppen sinnvoll ist, denn auch mit einem Sprühnebel würde man durch eine große Menge nicht hindurch dringen.

Was die Stärke des Abwehrspray angeht, so werden bei der Polizei meistens die stärkeren Sprays verwendet, gering dosierte Tierabwehrsprays von 3 % OC, wie man sie im privaten Bereich und zur Abwehr von Hunden durchaus verwenden kann findet man im Polizeidienst, wie auch in Sicherheitsdiensten eher selten. In der Regel hat die Polizei allerdings auch entsprechende Erste Hilfe Mittel bei sich, durch die sie in der Lage ist versehentlich getroffene Personen wieder von den Reizungen zu befreien oder aber jemanden, der gezielt getroffen wurde, von seinen Reizungen zu befreien, damit er verhört werden kann oder wenn sich diese Person wieder beruhigt hat.

Die Handhabung von Pfefferspray im Polizeidienst ist mit der im privaten Bereich natürlich nur sehr bedingt zu vergleichen, denn es gibt dabei viele Unterschiede, die man nicht außer Acht lassen darf, insbesondere weil die Polizei in diesem Bereich deutlich mehr Rechte hat, als eine zivile Person, was natürlich auch daran liegt, das sie viel eher in direkten Kontakt mit Verbrechern und Gewalttätigen kommen kann. Bestellen und kaufen kann man diese Sprays entweder im klassischen Waffengeschäft oder im Internet wo Versandhändler eine große Auswahl an Pfeffersprays anbieten. Man sollte dabei aber nicht nur auf die Wirkstoffkonzentration achten, sondern auch auf Größe und Umfang. Ein 150 ml Spray vermittelt dem Besitzer zwar jede Menge Sicherheit für eine erfolgreiche Selbstverteidigung gegen angreifende Hunde, ist aber aufgrund der Größe für Unterwegs und für Jogger völlig ungeeignet und wird deswegen meistens erst gar nicht mitgenommen.

Geschrieben von Dieter Wenger (pfefferspray) Tags:, , , , ,

1 Kommentar zu “Pfefferspray bei der Polizei”


  1. 1Pfefferspray

    Guter Bericht, aber auch für Privatpersonen sind Pfeffersprays in höheren Konzentrationen erhältlich, nicht nur für die Polizei, oder irre ich mich da?

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