ISDN-Telefone

Das Hauptwesensmerkmal von ISDN-Telefonen im Vergleich zu analogen Geräten besteht in der verwendeten Technik. Klassische Telefone senden ihre Signale analog, ein ISDN-Telefon dagegen digital. Bei der digitalen Datenübertragung stehen dem Nutzer zwei Kanäle zur Verfügung, die völlig unabhängig voneinander für Telefongespräche, Fax oder Datenübertragungen genutzt werden können. So lässt sich mit einem ISDN-Anschluss beispielsweise telefonieren, während man gleichzeitig im Internet surfen kann ohne das sich beide Leitungen behindern. Darüber hinaus ermöglicht die digitale Übertragungsart eine Qualitätsverbesserung, da die Signale hier verlustfrei übertragen werden.

ISDN-Telefone finden heutzutage vor allem in Haushalten mit mehr als zwei Personen Anwendung, da hier zwei Personen gleichzeitig telefonieren oder aber einer ungestört im Internet surfen kann, während der andere telefoniert. Ein weiteres Hauptmerkmal von ISDN-Anschlüssen ist die so genannte Multiple Subscriber Number, kurz MSN genannt. Diese sorgt dafür dass für einen Anschluss bis zu zehn Rufnummern vergeben werden können, was wiederum zur Folge hat das man allen Familienmitgliedern oder auch WG-Bewohnern je eine eigene Nummer zuweisen kann.

ISDN Telefone gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und für welches Modell man sich entscheidet hängt in erster Linie vom Telefonverhalten ab. So bietet sich beispielsweise ein schnurloses Telefon für Nutzer an, die innerhalb der Wohnung mobil sein wollen. Des Weiteren gibt es hier die Möglichkeit, mehrere Hörer an die Basisstation anzuschließen um somit interne und kostenlose Gespräche zu führen. Ist das ISDN-Telefon zudem noch mit einem Anrufbeantworter ausgestattet, verpasst man auch in Abwesenheit keine wichtigen Anrufe mehr.

Klaus-Martin Meyer

Geschrieben von Klaus-Martin Meyer (hempstar)

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