Die Nordsee-Insel Juist
Juist ist die längste, jedoch auch die schmalste Ostfriesische Insel. Auf dieser Insel fühlt sich der Urlaubsgast regelrecht verzaubert durch die beschauliche Atmosphäre, die hier herrscht. Kein Wunder, dass viele Urlauber, die einmal hier waren, gerne wiederkommen. Wohl auch deshalb wird die Insel Zauberland genannt.
Hier gibt es keine Autos, aber eine Menge Pferdekutschen. Alles wirkt so ruhig und gemächlich, eben einfach zauberhaft.
Ein absoluter Blickfang auf Juist ist das historische Kurhaus, das heute als elegantes Suitenhotel genutzt wird. Ganz obenauf ist die gläserne Kuppel. Man muss allerdings Gast dieses Hotels sein, um den herrlichen Panoramablick auf die gesamte Insel und die Nordsee genießen zu können.
Auch interessant anzusehen ist der Wasserturm. Die Juister haben ihm den Namen „Doornkaatbuddel“ gegeben.
Und weiter geht es zum Strand. Übrigens ein Traum von Strand, 17 km langer feiner, makelloser Sandstrand. Am Strand kann man bei seinem Nordseeurlaub nicht nur Baden, Sonnen oder auf und ab laufen, sondern auch Segeln oder Kutschfahrten unternehmen. Es ist herrlich.
Auf dieser kleinen Insel gibt es sogar zwei Kirchen, eine evangelische und eine katholische. Im Osten der Insel liegt ein Gebiet namens Kalfamer. Das ist ein ziemlich unberührtes Stück Natur. Hier leben und brüten seltene Vögel und deshalb darf man diesen Teil der Insel nur unter bestimmten Bedingungen betreten.
Im westlichen Ortsteil Juists kann man das Küstenmuseum besuchen. Etwas ganz besonderes hat Juist auch noch zu bieten – den größten Süßwassersee aller Ostfriesischen Inseln, den Hammersee. Auch hier gibt es viele Vogelarten.
Etwa südwestlich von Juist liegt noch die kleine Insel Memmert. Sie wurde zur Vogelinsel. Hier gilt ebenfalls, beim Betreten der Insel auf bestimmte Vorschriften zu achten.
Geschrieben von Gerd-E. Günther (Gerd-E.) Tags:Nordsee, Nordsee-Urlaub












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