Die Schadenfreiheitsklassen der Autoversicherung

Die Einstufung in eine bestimmte Schadensfreiheitsklasse erfolgt in der Kfz Versicherung anhand der bisher unfallfreien Zeit. Zuvor wird jedoch zwischen PKW, LKW und Motorrädern sowie den Nutzungsarten Privat oder Beruflich unterschieden.

Ber der höchsten Schadensfreiheitsklasse werden 120% zugrunde gelegt. Bei der niedrigsten Schadensfreiheitsklasse sind es nur noch 30%. Ausnahme bilden hier Fahranfänger und Autofahrer, die durch mehrere selbsterursachte Unfälle über die 120% hinaus hochgestuft wurden.

Fahranfänger beginnen grundsätzlich mit 175% - 240%. Lassen sie ihr Auto jedoch über die Eltern versichern, bekommen sie die Einstufung 120%.

Pro unfallfreiem Jahr werden Prozentpunkte abgezogen. Die Einstufung erfolgt in der Autoversicherung im Allgeimen so: 120% > 100% > 85% > 75% > 65% > 60% und schließlich pro unfallfreiem Jahr -5% bis hin zu 30%.

Zusätzlich gibt es bei der Vollkaskoversicherung die Möglichkeit, einen Schadenfreiheitsrabatt zu erhalten. Dieser wird entweder als Rabatt auf die Grundprämie gewährt oder es erfolgt im Falle eines verschuldeten Unfalls keine Hochstufung, sofern die hierfür vorgesehene Schadenfreiheitsdauer erreicht wurde.

Grundsätzlich bedeutet jeder selbstverschuldete Unfall, für den die Versicherung in Anspruch genommen wird, eine Hochstufung und verursacht deutlich mehr Kosten. Daher sollte man bei kleinen Schäden gut abwägen, ob es günstiger wäre, diese selbst zu bezahlen.

Ein Versicherungsvergleich lohnt sich in jedem Falle. Ebenso sollte man überprüfen, ob man mit einem eventuell vorhandenen Betriebsfahrzeug so lange unfallfrei gefahren ist, dass die dort erreichte Schadenfreiheitsklasse auf den Privatwagen übertragen werden kann. Denn auch so kann man deutlich an der KFZ - Versicherung sparen.

Geschrieben von (surfer2807) Der Beitrag hat keine Tags.


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