Zahnersatz
Wenn man Zahnersatz benötigt, geht man in der Regel zu einem Zahnarzt und lässt sich den Zahnersatz von diesem erstellen und einsetzen. Im Grunde erfragt man dort nicht die Herstellung des Zahnersatzes, sondern verlässt sich hier voll und ganz auf das Können des Zahnarztes und die Fähigkeiten des entsprechenden Dentallabors. Aber wie wird Zahnersatz eigentlich hergestellt? Welche Materialien werden für die Herstellung genutzt?
Zunächst einmal kann man als Patient zwischen den vielseitigen Materialvorschlägen auswählen, aus welchem man den Zahnersatz gerne hergestellt sehen möchte. Zum einen ist hier die fachliche Meinung des Zahnarztes maßgeblich, zum anderen aber auch die altbewährte Preisfrage des entsprechenden Materials. Allein aufgrund des Materials kann eine Rechnung für Zahnersatz hochschellen oder aber auch günstiger ausfallen. In der Regel verhält es sich so, als dass Metall günstiger, hingegen Keramik recht teuer anzusehen ist. Dementsprechend fällt dann auch der Rechnungsbetrag bezüglich des Zahnersatzes aus.
Weitere Materialien neben Metall und Keramik sind Amalgam, Gold, Titan, Silber, Palladium und auch Aluminiumoxidkeramik. Des Weiteren können auch Zahnbrücken oder Zahnkronen aus Kunststoff hergestellt werden.
Um einen bestimmten Zahnersatz herzustellen, nimmt der Zahnarzt zunächst einmal einen Abdruck vom Gebiss. Dies erfolgt unter Verwendung eines gipsähnlichen Materials. Diesen Gipsabdruck verschickt der Zahnarzt dann in das entsprechende Dentallabor, um den Zahnersatz hier herstellen zu lassen. Das Dentallabor arbeitet mit computerunterstützten Maschinen, um das Werk zu vollbringen. Hier werden Berechnungen durchgeführt, Materialien vermischt und zu einem funktionierenden Zahnersatz zusammengesetzt. Wichtig ist hierbei, dass der Zahnersatz so hergestellt ist, dass er extremen Belastungen standhält. Zum einen muss er säurebeständig sein, da im Mundspeichel nicht nur Wasser enthalten ist, sondern eben auch bestimmte Säuren, die im Grunde auch einen Zahn angreifen können. Auch entstehen bestimmte Druck- und Scherkräfte durch das Kauen, denen der „Kunstzahn“ gewachsen sein muss. Letzteres, jedoch nicht ganz unwichtiges, Merkmal ist die Optik des Zahns, welche in keinem Fall vergessen werden darf. Denn schließlich wollen wir nach dem Einsatz von einem Zahnersatz wieder vollkommen lachen können.
Geschrieben von Kerstin Becker (yami) Tags:zahnarzt, Zahnbehandlung, Zähne, zahnersatz












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