Das beste Schlafpolster - Die Matratze

Die Matratze, wie wir sie kennen, hat eine lange Entwicklung durchlaufen, bis sie ihre heutige komfortable Form erreicht hat. Bereits im Altertum gab es Schlafunterlagen, die mit weichen Materialien gefüllt waren, wie Wolle oder Stroh. Der Vorläufer der heutigen Form der Matratze entstand allerdings im Orient. Dies kann man auch noch heute an dem Namen der Matratze festmachen. Dieser leitet sich etymologisch von der arabischen Bezeichnung für Matratze „matrah“ her, welcher über das früh-italienische „materazzo“ in den europäischen Sprachgebrauch kam. Im Englischen heißt die Matratze „mattress“ und im Französischen „matelas“.

Im Mittelalter verbreitete sich die Matratze immer mehr in Europa, zumindest in Adelskreisen, denn die Matratze galt als Luxussymbol. Weniger vermögende Menschen schliefen auf Stroh- oder Moosbetten. Erst im Zeitalter der industriellen Revolution setzten sich die Matratzen auch in weiger vermögenden Bevölkerungsschichten durch, auch wenn diese Matratzen aus drei Teilen bestanden und vom Sattler hergestellt wurden. Dieser arbeitet vorwiegend mit Leder und Tiergeschirr, dementsprechend waren die Matratzen auch nicht sehr komfortabel, aber immerhin besser als Strohunterlagen.

Eine sprunghafte Entwicklung der Matratze begann nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Im Aufschwung des Wirtschaftswunders entwickelten sich auch verschiedene Herstellungsverfahren, die in verschiedenen Matratzenarten, die aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt werden. Beispielswiese besteht die Federkernmatratze aus einem Federkern aus Schafledern, welcher mit Postermaterial und Baumwolle umhüllt ist, um einen idealen Schlafkomfort zu ermöglichen.

Geschrieben von (k.guen) Tags:,


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