So fing alles an mit der Stahlgarage

Die Stahlgarage ist mittlerweile über die 80 Jahre alt. Sieht man sich die ersten Exemplare an, dann kann man kaum glauben, dass hier mal Autos untergestellt wurden. Damals waren sie noch sehr windschief und hatten kaum etwas mit der Garage von heute gemein. Es war eine windige Unterstellmöglichkeit, zusammengezimmert aus ein paar Stahlblechteilen. Doch im Laufe der Zeit wurde etwas richtig Gutes draus. Die Stahlgarage von heute ist mit der von damals nicht mehr zu vergleichen. Der Stahl ist eingebettet in eine Verkleidung, die äußerlich nicht anmerken lässt, um welches Material es sich handelt. In den 20er Jahren war es dagegen noch das bloße Metall. Auch war es den Naturgewalten, vor allem dem Regen, schutzlos ausgesetzt und war somit sehr anfällig für Rost. Da dauerte es keine drei Jahre, und man musste viele Teile schon wieder auswechseln bzw. gleich eine komplett neue Garage bauen. Heute kann das Wasser dem Stahl kaum mehr etwas anhaben. Zumindest noch nicht nach ein paar Jahren. Denn heute wird das Metall mit einer Kupferlegierung überzogen, was lange Zeit vor Rost schützt. Im Gegensatz zu Beton- und Steingaragen halten diese nun bis zu 20 Jahre länger. In Beton und Stein kann Wasser eindringen und das Material sprengen – Stahl ist um ein Vielfaches widerstandsfähiger. Wer Stahlgaragen selber bauen will, der wird sich schwer tun. Man kann sich die Fertigteile sicherlich liefern lassen und sie so selbst aufbauen, doch das muss nicht sein. Da kann man es auch gleich in die Hände von Fachleuten geben und sich vom Garagen-Profi die fertigen Teile liefern lassen.

Geschrieben von Werner Diestelkamp (Diestelkamp) Der Beitrag hat keine Tags.


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