Früher bieder, heute sexy
Uns Frauen wird immer nachgesagt wir hätten so unsere Ticks, kein Kleiderschrank sei groß genug für unsere Containerladungen an Schuhen und Taschen. Aber ihr lieben Männer habt etwas Wichtiges vergessen, was Euch an uns Frauen gar nicht so unwichtig ist und wovon wir nie zu wenig im Schränkchen haben können: das Darunter. Unsere Strings, Slips, Panties, BH´s, Hemdchen, Strapsen und was es sonst noch alles in der Wäscheabteilung gibt. Schon unsere Mütter, Großmütter und wahrscheinlich auch unsere Urgroßmütter, haben versucht ihre Männer zu verführen. Mit den Jahrzehnten haben sich die Industrie für Ehehygiene, wie man es früher noch nannte, und die Wäschelieferanten zum Glück stark verändert und ihre Kollektionen der Zeit angepasst. In den 50ziger Jahren trug die hübsche Dame von Welt noch hautfarbene Strümpfe mit breiten Strapsgürtel, BH und Höschen in den gleichen tristen Farben. Es ging vor Allem um die Funktion der Damenunterwäsche und nicht um einen reizvollen Nebeneffekt. Unsere Omas nennen es heute noch Miederwaren und Jahrhunderte trugen Frauen Mieder, um ihre Figur zu formen. Mit den Jahrzehnten änderte sich nicht nur die Rolle der Frau in der Gesellschaft vom grauen Mäuschen zur sexy Geschäftsfrau, auch das unter dem Minirock wurde es moderner. Strings aus Lycra, die Mann kaum noch erfühlen kann, nahezu unsichtbare Schalenbh´s und freche Strapse hat fast jede Frau in ihrer Schublade. Die klassische Damenunterwäsche findet sich bei den Miederwaren in Sanitäts- und Wäschehäusern wieder. Also ihr männlichen Wesen: schenkt euren Frauen mehr Dessous, sie kann nie genug davon haben, ihr werdet es merken!
Geschrieben von Torsten Maue (tmaue)












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