Neue Generation von Hüftprotesen

Das Hüftgelenk

Das Hüftgelenk besteht aus zwei Teilen, der Hüftpfanne und dem Hüftkopf. Beide Teile sind mit einer knorpeligen Gleit- und Pufferschicht überzogen, welche als Stoßdämpfer dient, die die Kräfte, die auf das Gelenk wirken, verteilen und mildern soll. Denn das Hüftgelenk leistet pausenlos schwerstarbeit. So wird es zum Beispiel beim Gehen einer Strecke von etwa 5 km etwa 10000 Mal mit einem Gewicht von 300 Kilogramm be- und entlastet. Mehr zu diesem Thema findet sich auf http://www.ortho24.com

Für eine Erkrankung des Hüftgelenks ist der Verschleiß des Gelenkknorpels die häufigste Ursache. Wichtige Informationen für eine sichere Diagnose liefern dem Arzt eine Körperliche Untersuchung und Röntgenbilder. Letztendlich ist das erkrankte Hüftgelenk durch ein künstliches zu ersetzten, damit eine Schmerzbefreiung, gute Hüftfunktion und damit Lebensqualität wieder hergestellt werden kann.

Der Gelenksersatz

Mit oder ohne Zement wird bei konventionellen Vollprothesen im Oberschenkel eine Schaftprothese verankert. Nach wie vor ist dies für ältere Patienten die optimale Versorgung. Junge und aktive Patienten müssen bei einer Primärimplantation an eine mögliche spätere Wechseloperation denken. Eine möglichst knochensparende Verankerung der Prothese im Oberschenkel muss deshalb das Ziel sein.

Im Bereich der Orthopädie wird deshalb ständig nach Optimierungsmethoden geforscht. In der Endoprothetik besteht Einer der jüngsten Fortschritte darin, das defekte Hüftgelenk nicht mehr in jedem Fall durch eine Vollprothese zu ersetzten, sondern nur die erkrankten Oberflächen. Bei diesem Oberflächenersatz wird der Hüftkopf nicht mehr abgesägt. Er wird nur soweit bearbeitet dass er mit einer Kappe aus Metall überkront werden kann. Ähnlich wie der Zahnarzt einen Zahn überkront, anstatt ihn gleich zu ziehen. Die Hüftpfanne wird ebenfalls mit einer dünnwandigen Metallschale ausgekleidet. nur die abgenutzten Oberflächen des Gelenks und nicht mehr das komplette Gelenk werden ersetzt. Der Oberflächenersatz weist entscheidende Vorteile auf. So ist Neben der knochensparenden Implantationstechnik der Materialabrieb der Metall-Metall Gleitpaarung wesentlich geringer als bei herkömmlichen Materialen wie zum Beispiel Keramik mit Kunststoff, deren Abriebpartikel die Lockerung von Prothesen beschleunigen oder auslösen können.

Siehe auch http://www.ortho24.com  

Geschrieben von (Joerg Daeumer) Tags:, ,

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